Abkommen von Bretton Woods – Ein Abkommen, das fixierte Devisenhandelskurse für Hauptwährungen etablierte, Zentralbankinterventionen in Währungsmärkte vorsah und den Preis von Gold auf US $35 pro Unze setzte. Das Abkommen galt, bis Präsident Nixon 1971 das Abkommen von Bretton Woods aufhob und einen freien Wechselkurs für die Hauptwährungen einführte.
Abrechnung – Der Vorgang, bei dem ein Handel in die Bücher der an einer Transaktion beteiligten Geschäftspartner eingetragen wird. Die Abrechnung eines Währungshandels kann den realen, materiellen Austausch einer Währung gegen eine andere umfassen, oder auch nicht (engl Settlement).
Abwertung – Die beabsichtigte Anpassung eines Währungskurses nach unten, normalerweise durch eine offizielle Ankündigung.
Anpassung – Offizielle Handlung, normalerweise entweder durch eine Änderung der internen Wirtschaftspolitik, um eine unausgeglichene Zahlungsbilanz zu korrigieren, oder des offiziellen Währungskurses.
Arbeitslosenquote – Misst alle Arbeitskräfte, die arbeitslos sind und aktiv nach Beschäftigung suchen, gemessen als Prozentsatz der Gesamtarbeiterschaft.
Arbitrage – Der Kauf oder Verkauf eines Instruments und gleichzeitiges Eröffnen einer gleichen oder entgegengesetzten Position in einem verwandten Markt, um kleine Preisdifferenzen zwischen Märkten zu nutzen.
At or Better (zum angegebenen Kurs oder besser) – Ein Auftrag, zu einem bestimmten Kurs oder einem besseren zu handeln.
Auftrag – Eine Anweisung, einen Trade zu einem bestimmten Kurs auszuführen.
Aufgeld – Beschreibt auf den Währungsmärkten den Betrag, um den die Forward- oder Futures-Preise den Kassapreis übersteigen.
Aufwertung – Eine Erhöhung des Wechselkurses einer Währung als Ergebnis einer Zentralbankintervention. Gegenteil von Abwertung.
Außerbörslich (OTC) – Wird verwendet, um jede Transaktion zu beschreiben, die nicht über eine Börse abgewickelt wird.
Baisse (Bärenmarkt) – Ein Markt, der durch sinkende Kurse gekennzeichnet ist.
Balkenchart, Balkendiagramm – Eine Art von Chart, das aus vier wichtigen Punkten besteht: dem Höchst- und dem Niedrigstkurs, dem Eröffnungskurs, der durch eine kleine, horizontale Linie links des Balken angezeigt wird und dem Schlusskurs, der durch eine kleine, horizontale Linie rechts des Balken angezeigt wird.
Basiswährung – Die erste Währung in einem Währungspaar. Es zeigt, wie viel die Basiswährung gemessen an der zweiten Währung wert ist. Wenn zum Beispiel der USD/CHF-Kurs 1,6215 entspricht, dann ist ein USD CHF 1,6215 wert. In den FX-Märkten ist der US-Dollar üblicherweise die „Basiswährung“ für Notierungen. Dies bedeutet, dass Notierungen als Einheit von $1 USD pro der anderen in dem Paar notierten Währung ausgedrückt werden. Die Hauptausnahmen zu dieser Regel sind das britische Pfund, der Euro und der australische Dollar.
Bauinvestitionen – Misst den Betrag der Ausgaben für neue Baumaßnahmen; wird monatlich vom statistischen Bundesamt des amerikanischen Wirtschaftsministeriums (U.S. Department of Commerce) veröffentlicht.
Bestätigung – Ein Dokument, das zwischen Geschäftspartnern einer Transaktion ausgetauscht wird und das die Bedingungen der besagten Transaktion enthält.
Bestens – Eine Anweisung an einen Händler, zum besten erreichbaren Kurs zu kaufen oder zu verkaufen.
Bezugswährung, Gegenwährung – Die zweite gelistete Währung in einem Währungspaar.
Big Figure (Große Zahl) - Die ersten zwei oder drei Stellen eines Devisenhandelskurses. Beispiele: Wenn der Geld-/Briefkurs von USD/JPY 115,27/32 beträgt, ist die Big Figure 115. Bei einem EUR/USD-Kurs von 1,2855/58 ist die Big Figure 1,28. Die Big Figure wird in Händlernotierungen oft ausgelassen. Der EUR/USD-Kurs würde mündlich als „55/58“ angegeben werden.
Briefkurs – Der Kurs, zu dem der Markt es erlaubt, eine bestimmte Währung in einem Devisenhandelskontrakt oder einem Kreuzwährungskontrakt zu verkaufen. Zu diesem Kurs kann der Händler die Basiswährung kaufen. In der Notierung wird er auf der rechten Seite angegeben. In der Notierung USD/CHF 1,4527/32 ist der Briefkurs zum Beispiel 1,4532, was bedeutet, dass Sie einen US-Dollar für 1,4532 Schweizer Franken kaufen können.
Briefkurs (Ask) – Der Kurs, zu dem ein Händler bereit ist, eine Währung zu verkaufen. Siehe Briefkurs.
British Retail Consortium (BRC) Shop Price Index – Misst die Inflationsrate bei verschiedenen befragten Einzelhandelsunternehmen. Dieser Index betrifft nur Preisänderungen von Gütern, die im Einzelhandel gekauft werden.
Broker, Makler – Eine Einzelperson oder eine Firma, die als Zwischenmann fungiert und Käufer und Verkäufer gegen eine Gebühr oder Provision zusammenführt. Im Gegensatz dazu setzt ein „Händler“ Kapital ein und stellt sich auf eine Seite einer Position; er hofft, einen Spread (Gewinn) zu erzielen, indem er durch einen Folgehandel mit einer anderen Partei die Position schließt.
Bruttoinlandsprodukt – Gesamtwert der Produktion eines Landes, der Erträge oder der Auslagen, die innerhalb der physischen Grenzen des Landes produziert wurden.
Bruttosozialprodukt – Bruttoinlandsprodukt plus Erträge aus Investitionen oder Arbeit im Ausland.
Buch – In einer professionellen Handelsumgebung ist ein „Buch“ die Zusammenfassung der Gesamtpositionen eines Händlers oder eines Desks.
Bundesbank - Die deutsche Zentralbank.
Cable – Händlerjargon für den Wechselkurs von Sterling und US-Dollar. Wird so genannt, weil der Kurs ursprünglich ab Mitte des 19. Jahrhunderts über ein transatlantisches Kabel (engl. Cable) übertragen wurde.
Canadian Ivey Purchasing Managers (CIPM) Index – Eine monatliche Bewertung der kanadischen Marktstimmung, herausgegeben von der Richard Ivey Business School.
Carry Trade (engl.) – Bezieht sich auf den Verkauf einer Währung mit einem niedrigen Zinssatz und den gleichzeitigen Kauf von Währungen mit höheren Zinssätzen. Beispiele sind die JPY-Kreuzwährungspaare wie GBP/JPY und NZD/JPY.
Chart-Analytiker – Eine Person, die Charts und Grafiken verwendet und historische Daten interpretiert, um Trends zu entdecken und zukünftige Bewegungen zu prognostizieren. Wird auch als technischer Händler bezeichnet.
Clearing – Der Vorgang, einen Handel abzurechnen.
Day Trader – Spekulanten, die Handelswaren-Positionen eröffnen, die dann vor Schluss desselben Handelstages liquidiert werden.
Defizit – Eine negative Handelsbilanz oder Zahlungsbilanz.
Department of Communities and Local Government (DCLG) UK House Prices – Eine monatliche Studie des DCLG, die eine sehr große Stichprobe aller abgeschlossenen Hausverkäufe verwendet, um die Preistrends auf dem britischen Immobilienmarkt zu messen.
Derivat – Ein Kontrakt, dessen Wert sich im Verhältnis zu den Preisbewegungen einer verbundenen oder zu Grunde liegenden Sicherheit, Future oder einem anderen physischen Instrument verändert. Eine Option ist das häufigste Derivat-Instrument.
Devisenhandel, FX, Forex – Der Kauf einer Währung und der gleichzeitige Verkauf einer anderen.
Diskontsatz – Zinssatz, der einer berechtigten Depositarinstitution verrechnet wird, um kurzfristige Geldmittel direkt von der Federal Reserve Bank zu leihen.
Einfacher gleitender Durchschnitt – Ein einfacher Durchschnitt einer vordefinierten Anzahl von Preisbalken. Zum Beispiel ist der einfache gleitende Durchschnitt eines 50-periodigen täglichen Charts der durchschnittliche Schlusskurs der vorangehenden 50 täglichen Schlussbalken. Jedes Zeitintervall kann hier zur Anwendung kommen.
Einkaufsmanager-Index Services (Frankreich, Deutschland, Eurozone, UK) – Misst eine Perspektive der Einkaufsmanager im Dienstleistungssektor. Diese Manager werden zu einer Reihe von Themen, darunter Beschäftigung, Produktion, neue Aufträge, Zulieferungen und Inventar befragt. Werte über 50 weisen allgemein auf Expansion hin, während Werte unter 50 auf wirtschaftliche Kontraktion hindeuten.
Einschuss – Die anfängliche Sicherheitseinzahlung, die zum Eintritt in eine Position als Garantie zukünftiger Leistung nötig ist.
Einzelhandelsumsätze – Misst basierend auf einer Stichprobe verschiedener Geschäftsarten und -größen die monatlichen Einzelhandelsumsätze aller Güter und Dienstleistungen, die von Einzelhändlern verkauft werden. Diese Daten geben Einblick in das Ausgabeverhalten der Konsumenten, das einen entscheidenden Wachstumsfaktor in allen Hauptwirtschaften darstellt.
End of Day Order (EOD) – (engl.) – Ein Auftrag, zu einem bestimmten Kurs zu kaufen oder zu verkaufen. Dieser Auftrag bleibt bis zum Ende des Handelstages, typischerweise 17:00 Uhr ET, offen.
Erholung – Einer Verbesserung des Preises nach einer Rückgang-Periode.
EURO – die Währung der Europäischen Währungsunion.
Europäische Währungsunion – Seit dem 1. Juli 2002 ist der Euro das einzig gesetzlichen Zahlungsmittel in den Teilnehmerländern der europäischen Währungsunion.
Europäische Zentralbank (EZB) – die Zentralbank der Europäischen Währungsunion.
Eurozone-Arbeitskostenindex – Misst die annualisierte Inflationsrate der Entgelte und Unterstützungsleistungen, die an Zivilarbeiter ausbezahlt werden, und wird als wichtiger Treiber der Gesamtinflation gesehen.
Eurozone Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) Frühindikatoren – Ein monatlicher Index der OECD. Er misst die gesamtwirtschaftliche Gesundheit durch Kombination von zehn führenden Frühindikatoren, darunter durchschnittliche Wochenstunden, neue Aufträge, Konsumentenerwartungen, Wohnbaugenehmigungen, Aktienkurse und Zinssatz-Spreads.
Fabrikationsaufträge – Das Dollarniveau neuer Aufträge sowohl für langlebige Gebrauchsgüter als auch kurzlebige Konsumgüter. Dieser Bericht ist detaillierter als der Gebrauchsgüter-Bericht, der früher im Monat veröffentlicht wird.
Fälligkeit – Das Datum des Ausgleichs oder Ablaufs eines Finanzinstruments.
Federal Reserve (FED) – Die Zentralbank der Vereinigten Staaten.
FIFO (First In First Out) – Offene Positionen werden gemäß der FIFO-Buchhaltungsregel geschlossen. Alle innerhalb eines bestimmten Währungspaares geöffneten Positionen werden in derselben Reihenfolge liquidiert, in der sie ursprünglich eröffnet wurden.
Flat (engl.), Glatt – Händlerjargon zur Beschreibung einer Position, die komplett umgekehrt wurde, z.B. haben Sie $500.000 gekauft und dann $500.000 verkauft, und dadurch eine neutrale (glatte) Position geschaffen.
French Central Government Balance – Die Differenz zwischen dem monatlichen Einkommen und den Ausgaben der Zentralregierung.
Frühindikatoren – Statistiken, die zukünftige Wirtschaftsaktivität prognostizieren.
Fundamental-Analyse – Analyse wirtschaftlicher und politischer Informationen mit dem Ziel, zukünftige Bewegungen in einem Finanzmarkt zu bestimmen.
G7 – Die sieben führenden Industrieländer: USA, Deutschland, Japan, Frankreich, Vereinigtes Königreich, Kanada, Italien.
G&V, Gewinn & Verlust – Der wirklich „realisierte“ Gewinn oder Verlust, der aus Handelsaktivitäten geschlossener Positionen resultiert, plus der theoretische, „unrealisierte“ Gewinn oder Verlust aus offenen Positionen, die einer Marktbewertung unterzogen wurden.
Geld-Brief-Spanne – Die Differenz zwischen dem Geld- und dem Briefkurs.
Geldkurs – Der Geldkurs ist der Kurs, zu dem der Markt es erlaubt, eine bestimmte Währung in einem Devisenhandelskontrakt oder einem Kreuzwährungskontrakt zu kaufen. Zu diesem Kurs kann der Händler die Basiswährung verkaufen. In der Notierung wird er auf der linken Seite angegeben. In der Notierung USD/CHF 1,4527/32 ist der Briefkurs zum Beispiel 1,4527, was bedeutet, dass Sie einen US-Dollar für 1,4527 Schweizer Franken verkaufen können.
Geschäftspartner, Gegenpartei – Einer der Teilnehmer an einer Finanztransaktion.
Geschlossene Position – Fremdwährungstransaktionen, die nicht mehr existieren. Zum Schließen einer Position kaufen oder verkaufen Sie einen bestimmten Betrag der Währung, um denselben Betrag in der offenen Position auszugleichen. Dies stellt die Position glatt.
Glatt – Kauf und Verkauf sind ausgeglichen; der Händler hat also keine offene Position.
Glattstellungstransaktion – Ein Handel, der zur Widerrufung oder Glattstellung eines Teils oder des gesamten Marktrisikos einer offenen Position dient.
Goldkontrakt – Die Standardeinheit des Goldhandels ist ein Kontrakt, was 10 Feinunzen entspricht.
Goldzertifikat – Ein Eigentumszertifikat, das Goldinvestoren verwenden, um die Handelsware zu kaufen und zu verkaufen, ohne Transfer und Lagerung des materiellen Goldes selbst vorzunehmen.
Good Till Cancelled Order (GTC) – Ein Auftrag, zu einem bestimmten Kurs zu kaufen oder zu verkaufen. Dieser Auftrag bleibt offen, bis er erfüllt wird oder der Kunde ihn storniert.
Großhandelspreise – Misst die Veränderungen jener Preise, die von Einzelhändlern für Fertigwaren bezahlt werden. Inflationsdruck zeigt sich hier typischerweise früher als bei den Einzelhandelsverkäufen.
Handelsbilanz – Der Wert der Exporte eines Landes minus seine Importe.
Handelsbilanz – Misst die Wertedifferenz zwischen importierten und exportierten Gütern und Dienstleistungen. Nationen mit Handelsüberschüssen (mehr Exporte als Importe), wie etwa Japan, haben eher steigende Währungen, während Länder mit Handelsbilanzdefiziten (mehr Importe als Exporte), wie etwa die USA, eher schwächere Währungen haben.
Händler – Eine Einzelperson oder Firma, die als Hauptakteur oder Gegenpartei einer Transaktion fungiert. Hauptakteure stellen sich auf eine Seite der Position und hoffen, einen Spread (Gewinn) durch Schließen der Position durch einen späteren Handel mit einer anderen Partei zu erzielen. Im Gegensatz dazu ist ein Broker eine Einzelperson oder eine Firma, die als Zwischenmann fungiert und Käufer und Verkäufer gegen eine Gebühr oder Provision zusammenführt.
Hausse (Bullenmarkt) – Ein Markt, der durch steigende Kurse gekennzeichnet ist.
Hebel – Auch Margen genannt. Das Verhältnis des in einer Transaktion verwendeten Betrags zu der nötigen Sicherheitseinzahlung.
Hit the bid (engl.) – Annahme des Kaufs zum Briefkurs oder des Verkaufs zum Geldkurs.
Höhernotierung – Eine neue Kursnotierung, die höher als die vorangegangene Notierung ist.
Höhernotierungsregel – Eine Regulierung in den USA, laut derer man eine Sicherheit nicht als Short-Position verkaufen kann, es sei denn, dass der letzte Handel vor dem Short-Verkauf zu einem niedrigeren Kurs war als jener, zu dem der Short-Verkauf ausgeführt wird.
Industrieproduktion – Misst den Gesamtwert der Produktionsleistungen von Fabrikanten, Minen und Versorgungsbetrieben. Diese Daten reagieren üblicherweise schnell auf Expansionen und Kontraktionen des Geschäftszyklus und können als Frühindikator für Beschäftigung und Privateinkommen fungieren.
Inflation – Eine wirtschaftliche Situation, in der die Preise für Konsumgüter steigen und die Kaufkraft dadurch sinkt.
Interbankensatz – Jene Devisenhandelssätze, zu denen große, internationale Banken andere große, internationale Banken notieren.
Intervention – Handlung einer Zentralbank zur Beeinflussung des Wertes ihrer Währung durch Eintritt in den Markt. Konzertierte Intervention bezieht sich auf eine Handlung einer Reihe von Zentralbanken, um Wechselkurse zu kontrollieren.
Introducing Broker – Eine Person oder Geschäftseinheit, die Konten bei FOREX.com gegen eine Gebühr in die Wege leitet.
ISM Manufacturing Index – Ein Index, der den Zustand des US-amerikanischen Herstellersektors bewertet, indem Führungskräfte nach ihren Erwartungen zu zukünftiger Produktion, neuen Aufträgen, Inventar, Beschäftigung und Lieferungen befragt werden. Werte über 50 weisen allgemein auf Expansion hin, während Werte unter 50 auf Kontraktion hindeuten.
ISM Non-Manufacturing Index – Ein Index, der Firmen aus dem Dienstleistungssektor nach ihrer Perspektive befragt und damit die anderen 80% repräsentiert, die nicht vom ISM MANUFACTURING-BERICHT abgedeckt werden. Werte über 50 weisen allgemein auf Expansion hin, während Werte unter 50 auf Kontraktion hindeuten.
Japanese Economy Watchers Survey – Misst die Stimmung von Unternehmen, die direkte Dienstleistungen am Kunden durchführen, wie etwa Kellner, Fahrer und Kosmetiker. Werte über 50 signalisieren allgemein eine Stimmungsverbesserung.
Japanische Werkzeugmaschinenaufträge – Misst den Gesamtwert neuer Aufträge, die bei Werkzeugmaschinenherstellern aufgegeben wurden. Werkzeugmaschinenaufträge sind ein Maßstab der Nachfrage nach Maschinen, die Maschinen herstellen – ein Frühindikator für zukünftige Industrieproduktion. Starke Daten signalisieren allgemein, dass die Herstellung sich verbessert und dass die Wirtschaft sich in einer Expansionsphase befindet.
Kassahandel – Der Kauf oder Verkauf einer Fremdwährung oder Handelsware zur sofortigen Lieferung (im Gegensatz zur Lieferung zu einem zukünftigen Zeitpunkt). Kassakontrakte werden elektronisch abgerechnet.
Kassamarkt – Ein materieller Markt, auf dem Fremdwährungen und Handelswaren gegen Bargeld zum aktuellen Marktpreis gekauft und verkauft, „an Ort und Stelle“ abgerechnet und sofort geliefert werden.
Kassapreis – Der aktuelle Marktpreis. Die Abrechnung von Kassatransaktionen passiert üblicherweise innerhalb von zwei Werktagen.
Keil-Chartmuster – Chartformation, die eine immer enger werdende Preisspanne im Zeitablauf zeigt, und bei der Preishöhen in einem steigenden Keil schrittweise weniger werden oder Preisabfälle in einem fallenden Keil schrittweise kleiner werden. Steigende Keile enden typischerweise mit einem Downside-Breakout und fallende Keile enden typischerweise mit einem Upside-Breakout.
Kerzenchart – Ein Chart, das die Handelsspanne für den Tag sowie den Eröffnungs- und Schlusskurs angibt. Wenn der Eröffnungskurs höher als der Schlusskurs ist, ist das Rechteck zwischen dem Eröffnungs- und dem Schlusskurs schattiert. Wenn der Schlusskurs höher als der Eröffnungskurs ist, ist dieser Bereich des Charts nicht schattiert.
Kiwi – Slang für den neuseeländischen Dollar.
Kommission, Provision – Eine Transaktionsgebühr, die von einem Broker verrechnet wird.
Kontrakt – Die Standardeinheit für Handelstransaktionen.
Kreuzwährungspaar – Ein Währungspaar, das den US-Dollar nicht umfasst. Zum Beispiel: EUR/JPY oder GBP/CHF.
Kurs – Der Preis einer Währung in einer anderen Währung ausgedrückt, typischerweise für Handelszwecke verwendet.
Kursrückgang – Ein Abfall des Wertes einer Währung aufgrund von Marktkräften.
Kursspanne – Die Differenz zwischen dem höchsten und niedrigsten Kurs eines Future während einer bestimmten Börsensitzung.
Kurssteigerung – Ein Währungskurs steigt, wenn die Währung als Reaktion auf Marktnachfrage einen höheren Kurs erhält.
Kurstransparenz – Beschreibt Notierungen, zu denen jeder Marktteilnehmer den gleichen Zugang hat.
Länderrisiko – Mit einer grenzüberschreitenden Transaktion verbundenes Risiko, inklusive aber nicht begrenzt auf gesetzliche und politische Umstände.
Leistungsbilanz – Die Summe der Handelsbilanz (Exporte minus Importe von Gütern und Dienstleistungen), Netto-Faktoreinkommen (wie Zinsen und Dividenden) und Netto-Transferzahlungen (wie Entwicklungshilfe). Die Handelsbilanz ist typischerweise die wichtigste Komponente der Leistungsbilanz.
LIBOR - London Inter-Bank Offered Rate. Banken verwenden LIBOR, wenn Sie von einer anderen Bank leihen.
Lieferung – Ein FX-Handel, bei dem beide Seiten die gehandelten Währungen real liefern bzw. geliefert bekommen.
Limit-Auftrag – Ein Auftrag mit Beschränkungen auf den Maximalpreis, der bezahlt wird, oder den Minimalpreis, der erhalten wird.
Liquidation – Das Schließen einer bestehenden Position durch die Ausführung einer Glattstellungstransaktion.
Liquide Mittel – Frei verfügbare Geldmittel, die zur Abrechnung eines Handels verwendet werden.
Liquidität – Die Fähigkeit eines Marktes, große Transaktionen mit minimalem oder keinem Einfluss auf die Preisstabilität zu akzeptieren.
Long – Der Kauf einer Aktie, Handelsware oder Währung aus Investitions- oder Spekulationsgründen.
Long-Position – Eine Position, die im Wert steigt, wenn Marktpreise steigen. Wenn die Basiswährung im Paar gekauft wird, wird eine Position als Long-Position bezeichnet.
Lot – Eine Einheit, um die Menge des Handels zu messen. Der Wert des Handels entspricht immer einer ganzen Zahl an Lots.
Marge, Nachschussforderung – Das nötige Eigenkapital, das ein Investor einzahlen muss, um eine Position zu sichern.
Market Maker, Marktmacher – Ein Händler, der sowohl Geld- als auch Briefkurse notiert und einen Kurse für jedes gehandelte Finanzinstrument stellen kann.
Marktbewertungsansatz – Vorgang der Re-Evaluierung aller offenen Positionen mit Hilfe der aktuellen Marktpreise. Diese neuen Werte bestimmen dann erforderliche Margen.
Marktrisiko – Der Zustand, Änderungen der Marktpreise ausgesetzt zu sein.
Nachschusseinforderung – Geldmittel, die ein Broker vom Klienten fordern muss, um über die erforderliche Marge zu verfügen. Der Begriff bezieht sich üblicherweise auf zusätzliche Mittel, die als Ergebnis von negativen Preisbewegungen eingezahlt werden müssen.
Nettoposition – Der Betrag gekaufter oder verkaufter Währungen, die noch nicht durch entgegengesetzte Transaktionen glattgestellt wurden.
Notierung, Angebot – Ein indikativer Marktkurs, der normalerweise nur zu Informationszwecken verwendet wird.
OCO-Auftrag (One Cancels the Other Order – engl.) – Eine Bezeichnung für zwei Aufträge, wobei bei Ausführung eines Teils der zwei Aufträge der andere automatisch storniert wird.
Offene Position – Ein aktiver Handel mit korrespondierendem, unrealisiertem G&V, der nicht durch einen gleichwertigen und entgegengesetzten Handel glattgestellt wurde.
Offener Auftrag – Ein Auftrag, der ausgeführt werden wird, wenn ein Markt sich auf seinen vorbestimmten Preis bewegt. Normalerweise mit Good Till Cancelled Orders verbunden.
Pips – Die kleinste Preiseinheit für jede Fremdwährung. Ziffern, die zur vierten Dezimalstelle addiert oder von ihr subtrahiert werden, z.B. 0,0001. Auch Punkte genannt.
Politisches Risiko – Das Risiko eines Investors negativen Einflüssen auf seine Positionen durch Änderungen in der Regierungspolitik ausgesetzt zu sein.
Position – Der gesamte Nettobesitz einer bestimmten Währung.
Privateinkommen – Misst die gesamten Jahresbruttoeinkünfte einer Einzelperson aus Löhnen, Handelsunternehmungen und verschiedenen Investitionen. Privateinkommen ist der Schlüssel zu Privatausgaben, die in den wichtigsten Volkswirtschaften 2/3 des BIP ausmachen.
Risiko – Zustand, unsicheren Änderungen ausgesetzt zu sein, meist mit der Konnotation der negativen Änderungen.
Risikomanagement – der Einsatz von finanzieller Analyse und Handelstechniken, um zu reduzieren und/oder zu kontrollieren, inwieweit man verschiedenen Arten von Risiken ausgesetzt ist.
Rollover - Ein Rollover sind die Zinsen, die für eine offene Position gezahlt oder eingenommen werden, die bis nach Schluss des New Yorker Handels um 17:00 Uhr ET gehalten wurde. Er spiegelt die Zinssatzdifferenz zwischen den beiden Währungen wider.
Der Forex-Kassamarkt wird mit einer zweitägigen Valuta gehandelt. Zum Beispiel ist der Valutatag für am Montag ausgeführte Handelstransaktionen Mittwoch. Wenn aber eine Position am Montag eröffnet und über Nacht gehalten wird (also bis nach 17:00 Uhr ET offen bleibt), ist der Valutatag nun Donnerstag. Die Ausnahme ist eine Position, die am Mittwoch eröffnet und über Nacht gehalten wird. Der normale Valutatag wäre Samstag; da Banken samstags geschlossen sind, ist der Valutatag aber der folgende Montag. Aufgrund des Wochenendes haben am Mittwoch über Nacht gehaltene Positionen Zinsen oder fällige Zahlungen für zwei zusätzliche Tage. Handelstransaktionen mit einem Valutatag, der auf einen Feiertag fällt, haben ebenfalls zusätzliche Zinsen oder fällige Zahlungen.
Roundtrip – Kauf und Verkauf einer bestimmten Menge an Währung.
Rückstellung – Die Umlage von Prämien und Rabatten auf Terminkurstransaktionen, die sich direkt auf Einzahlungsswap- bzw. Interest Arbitrage-Handelstransaktionen beziehen, während der Periode jedes Handels.
Short – Der Verkauf einer Währung oder eines Instruments, die/das sich nicht im Besitz des Verkäufers befindet.
Short-Position – Eine Investitionsposition, die von einem Abfall des Marktpreises profitiert. Wenn die Basiswährung in dem Paar verkauft wird, wird die Position Short-Position genannt.
Sicherheit – Etwas, das zur Sicherung eines Kredits oder als Garantie einer Leistung angegeben wird.
Sicherungsgeschäft – Eine Position oder Kombination aus Positionen, die das Risiko Ihrer Primärposition reduziert.
Spread – Die Differenz zwischen Geld- und Briefkurs.
Sterling – Slang für das britische Pfund.
Stop Loss-Auftrag – ein Auftrag, der unter dem aktuellen Kurs platziert wird, um eine Long-Position zu schließen, oder über dem aktuellen Kurs platziert wird, um eine Short-Position zu schließen. Stopp-Loss-Aufträge sind ein wichtiges Instrument des Risikomanagements. Durch das Platzieren von Stopp-Loss-Aufträgen für offene Positionen können Sie potentielle Verluste einschränken, sollte sich der Markt gegen Sie bewegen. Bitte bedenken Sie, dass eine Stopp-Order Ihnen keinen Ausführungspreis garantiert. Ein Stopp-Auftrag wird ausgelöst, sobald der Stopp-Kurs erreicht ist, und dann zum nächsten verfügbaren Preis ausgeführt.
Swap – Ein Währungsswap ist der gleichzeitige Verkauf und Kauf derselben Menge einer bestimmten Währung zu einem Terminkurs.
Swappunkte – Die Pips, die zum aktuellen Wechselkurs addiert oder von ihm subtrahiert werden, um einen Terminkurs zu berechnen.
Swissy - Marktslang für den Schweizer Franken.
Tagesgeld, vom nächsten Tag ab laufend (Tom/Next) – Gleichzeitiger Kauf und Verkauf einer Währung mit Lieferung am nächsten Tag.
Technische Analyse – Ein Versuch, Preise durch die Analyse von Marktdaten, d.h. historische Preistrends und Durchschnitte, Volumen, Open Interest, etc. zu prognostizieren.
Terminkontrakt – Eine Obligation, ein Gut oder Instrument zu einem festgesetzten Preis an einem in der Zukunft liegenden Datum zu handeln. Der hauptsächliche Unterschied zwischen eines Future (Terminkontrakt) und einem Forward ist, dass Futures typischerweise an einer Börse gehandelt werden (Exchange-Traded Contacts – ETC) und Forwards als außerbörsliche Kontrakte (Over The Counter – OTC) gelten. Ein OTC ist jeder Kontrakt, der NICHT an einer Börse gehandelt wird.
Terminkurs – Der vorbestimmte Wechselkurs für einen Devisenhandelskontrakt, der an einem vereinbarten Datum in der Zukunft abgerechnet wird, basierend auf der Zinssatzdifferenz zwischen den beiden beteiligten Währungen.
Tick – Eine Mindestveränderung des Preises, nach oben oder unten.
Transaktionsdatum – Das Datum, an dem ein Handel passiert.
Transaktionskosten – die Kosten des Kaufs oder Verkaufs eines Finanzinstruments.
Two-Way Price – Wenn sowohl ein Geld- als auch ein Briefkurs für eine FX-Transaktion notiert sind.
Übernacht-Position – Ein Handel, der bis zum nächsten Geschäftstag offen bleibt.
Übertragung – Die Tendenz einer Wirtschaftskrise, sich von einem Markt auf einen anderen auszubreiten. Im Jahr 1997 verursachte die politische Instabilität in Indonesien hohe Volatilität bei der Landeswährung Rupie. Die Übertragung breitete sich von dort auf andere asiatische Schwellenwährungen und dann nach Lateinamerika aus und wird heute als „asiatische Übertragung“ (engl. „Asian Contagion“) bezeichnet.
UK HBOS House Price Index – Misst das relative Niveau der britischen Wohnpreise als Indikator für Trends auf dem britischen Immobilienmarkt und ihre Implikationen für die gesamtwirtschaftlichen Aussichten. Dieser Index ist die längste monatliche Datenserie aller britischen Wohnindizes. Er wird vom größten britischen Hypothekengeber (Halifax Building Society/Bank of Scotland) veröffentlicht.
UK Producers Price Index Input – Misst die Inflationsrate, die von Herstellern erlebt wird, wenn sie Materialien und Dienstleistungen ankaufen. Diese Daten werden eingehend studiert, da sie ein Frühindikator für Verbraucherinflation sein können.
UK Producers Price Index Output – Misst die Inflationsrate, die von Herstellern erlebt wird, wenn sie Güter und Dienstleistungen verkaufen.
UK Claimant Count Rate – Misst die Zahl der Menschen, die Arbeitslosengeld beziehen. Die Claimant Count-Zahlen sind normalerweise niedriger als die Arbeitslosenquote, da nicht alle Arbeitslosen zum Bezug von Leistungen berechtigt sind.
UK Jobless Claims Change – Misst, im Vergleich zum Vormonat die zahlenmäßige Veränderung der Menschen, die Arbeitslosengeld beziehen.
UK Average Earnings Including Bonus/Excluding Bonus – Misst den Durchschnittslohn inklusive/exklusive an Angestellte ausgezahlte Prämien. Dies wird im Vergleich zum selben Quartal des Vorjahres gemessen.
UK Manual Unit Wage Costs – Misst die Änderung der gesamten Arbeitskosten, die in der Produktion in eine Ausbringungseinheit fließen.
Umsatz – Der gesamte Geldwert aller ausgeführten Transaktionen in einer bestimmten Zeitperiode; Volumen.
University of Michigan's Consumer Sentiment Index – Befragt jeden Monat 500 US-amerikanische Haushalte. Der Bericht wird in einer vorläufigen Version Mitte des Monats veröffentlicht; eine endgültige Version erscheint am Monatsende. Die Fragen drehen sich um die Einstellung von Einzelpersonen zur US-amerikanischen Wirtschaft. Konsumenteneinstellungen werden als Stellvertreter für Konsumentenausgaben betrachtet.
Unrealisierter Gewinn/Verlust – Der theoretische Gewinn oder Verlust offener Positionen, bewertet nach aktuellen Marktkursen, die vom Broker nach alleinigem Ermessen bestimmt werden. Unrealisierte Gewinne/Verluste werden beim Schließen der Position zu Gewinnen/Verlusten.
Unterstützungsniveau – Eine in der technischen Analyse verwendete Technik, die eine spezifische „Preisdecke“ und einen „Preisboden“ anzeigt. Auf diesen Niveaus korrigiert sich ein Wechselkurs automatisch selbst. Gegenteil von Widerstand.
US-Diskontsatz – Der Zinssatz, zu dem US-amerikanische Banken ihren besten Unternehmenskunden Geld leihen.
Verarbeitende Industrie – Misst den Gesamt-Output des verarbeitenden Bereiches der Industrieproduktionszahlen. Diese Daten messen nur die 13 Untersektoren, die direkt mit der Verarbeitung verbunden sind. Verarbeitung macht ca. 80% der gesamten Industrieproduktion aus.
Volatilität – Ein statistischer Maßstab der Preisbewegungen eines Marktes im Zeitablauf.
Volatilitätsindex – Stellt die Markterwartungen der 30-tägigen Volatilität gegenüber. Er wird unter Verwendung der impliziten Volatilitäten einer großen Auswahl von S&P 500-Indexoptionen erstellt. Der Volatilitätsindex ist ein weit verbreiteter Maßstab des Marktrisikos und wird oft als „Messgerät der Investorenangst“ bezeichnet.
Währung – Jede Form von Geld, die von einer Regierung oder Zentralbank ausgegeben wird und als gesetzliches Zahlungsmittel und Grundlage für Handel verwendet wird.
Währungspaar – Die beiden Währungen, aus denen ein Devisenkurs besteht. Zum Beispiel EUR/USD.
Währungsrisiko – Die Wahrscheinlichkeit einer negativen Veränderung der Wechselkurse.
Währungssymbole
AUD - Australischer Dollar
CAD - Kanadischer Dollar
EUR - Euro
JPY - Japanischer Yen
GBP - Britisches Pfund
CHF – Schweizer Franken
Wertausgleich – Eine Forderung eines Brokers oder Händlers nach zusätzlichen Geldmitteln oder anderen Sicherheiten, um die Leistung einer Position, die sich für den Kunden negativ entwickelt hat, zu garantieren.
Wertstellung, Valuta – Das Datum, an dem die Geschäftspartner einer Finanztransaktion nach Vereinbarung ihre jeweiligen Obligationen abrechnen, d.h. Zahlungen austauschen. Für Kassa-Währungstransaktionen ist die Valuta normalerweise zwei Tage in der Zukunft. Auch als Fälligkeitsdatum bekannt.
Whipsaw, Fuchsschwanz – Slang für eine Situation eines hoch volatilen Marktes, in der eine scharfe Preisbewegung schnell von einer scharfen Umkehr gefolgt wird.
Widerstand – Ein Begriff aus der technischen Analyse, der ein bestimmtes Preisniveau angibt, auf dem Menschen laut Analyse verkaufen werden.
Wirtschaftsindikator – Eine von der Regierung herausgegebene Statistik, die das aktuelle Wirtschaftswachstum und die Wirtschaftsstabilität zeigt. Häufige Indikatoren umfassen Beschäftigungszahlen, Bruttoinlandsprodukt (BIP), Inflation, Einzelhandelsumsatz, etc.
Yard - Slang für eine Milliarde.
Zentralbank – Eine Regierungs- oder regierungsähnliche Organisation, die die Währungspolitik eines Landes/einer Region verwaltet. Zum Beispiel ist die amerikanische Zentralbank die Federal Reserve und die europäische Zentralbank die EZB.