Wöchentlicher Aktienausblick: Apple, AMD und Palantir Technologies

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Apple Ergebnisvorschau

Apple veröffentlicht seine Quartalszahlen am Montag nach Börsenschluss.

Bislang hat sich Apple dem jüngsten Ausverkauf im Technologiesektor weitgehend entzogen. Die Aktie notiert nahe ihres Rekordhochs, weshalb die zentrale Frage lautet, ob die Ergebnisse die ambitionierte Bewertung rechtfertigen können.

Die Erwartungen liegen bei einem Gewinn je Aktie (EPS) von 1,98 US-Dollar bei einem Umsatz von 113,4 Milliarden US-Dollar, was einem Umsatzwachstum von rund 10 % gegenüber dem Vorjahr entspricht.

Die iPhone-Umsätze werden auf 56,5 Milliarden US-Dollar geschätzt und machen damit etwa die Hälfte des Gesamtumsatzes aus.

Nach Daten von Counterpoint liegen die Verkäufe des iPhone 18 Pro rund 3,1 % über dem Niveau des iPhone 17 Pro in den ersten drei Verkaufswochen. Starke Nachfrage in China gleicht dabei eine schwächere Entwicklung in den USA aus.

Die Umsätze im Servicegeschäft werden bei 31,6 Milliarden US-Dollar erwartet. Dieser Bereich bleibt der wichtigste Margentreiber des Konzerns. Die Bruttomarge soll bei etwa 48 % liegen.

Sollten die Margen über 47 % bleiben und der Ausblick stabil ausfallen, dürfte dies Anlegern zusätzliche Sicherheit geben, dass die Rallye fundamental unterstützt wird.

So lässt sich die Apple-Aktie (AAPL) handeln

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Apple handelt weiterhin oberhalb des 50-EMA, des 200-EMA sowie einer mehrmonatigen Aufwärtstrendlinie.

Damit bleibt das technische Bild konstruktiv.

Die Aktie scheiterte zuletzt am Rekordhoch bei 350 US-Dollar und notiert knapp darunter.

Auf der Oberseite werden Käufer einen Ausbruch über 375 US-Dollar anstreben. Gelingt dieser, rückt die Marke von 400 US-Dollar in den Fokus.

Auf der Unterseite liegt die erste Unterstützung bei 340 US-Dollar, wo die Aufwärtstrendlinie verläuft.

Darunter folgt der 50-EMA bei 335 US-Dollar.

Ein Bruch unter das Oktobertief bei 325 US-Dollar könnte eine größere Korrektur in Richtung 310 US-Dollar auslösen.

AMD Ergebnisvorschau

Advanced Micro Devices veröffentlicht seine Zahlen für das dritte Quartal am 3. November.

Die Aktie verlor am Freitag mehr als 6 %, nachdem der Ausblick des Konkurrenten Intel die Sorgen um die Nachfrage im PC- und Halbleitermarkt verschärft hatte.

Intel brach nach seinen Zahlen um 25 % ein, nachdem die Prognose für das vierte Quartal deutlich hinter den Erwartungen der Wall Street zurückblieb.

Insbesondere die schwachen Aussichten für den PC-Markt und die weiterhin hohen Lagerbestände belasten die Branche.

Dies rückt die AMD-Zahlen noch stärker in den Fokus.

Da AMD direkt mit Intel im Markt für PC-Prozessoren konkurriert, werden Anleger genau beobachten, ob ähnliche Belastungen sichtbar werden.

Intel erklärte außerdem, dass die Lagerbereinigung in der PC-Industrie bis weit in das kommende Jahr hinein anhalten könnte.

Dies könnte die Nachfrage nach neuen Chips begrenzen und das Umsatzwachstum bremsen.

Für AMD bedeutet dies zusätzliche Unsicherheit hinsichtlich der Nachfrage nach Client-Prozessoren sowie des Zeitpunkts einer nachhaltigen Branchenerholung.

Die Zahlen werden zeigen, ob AMD denselben Gegenwind spürt wie Intel.

Besondere Aufmerksamkeit gilt dem PC-Geschäft sowie Kommentaren zu Lagerbeständen und der Nachfrageentwicklung.

Die Marktschätzungen liegen bei einem Umsatz von 13,09 Milliarden US-Dollar, was einem Wachstum von 41 % gegenüber dem Vorjahr entspricht.

Der Gewinn je Aktie wird zwischen 1,87 und 1,95 US-Dollar erwartet, was einem Anstieg von 60 % bis 73 % entspricht.

So lässt sich die AMD-Aktie handeln

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Nach dem Rekordhoch bei 658 US-Dollar setzte bei AMD eine deutliche Korrektur ein.

Der Kurs fiel unter den 50-EMA sowie unter die Aufwärtstrendlinie und testet aktuell die Unterstützung bei 505 US-Dollar, dem Hoch von Mitte August.

Die Verkäufer werden versuchen, diese Zone zu durchbrechen.

Gelingt dies, rücken zunächst 445 US-Dollar, der 200-EMA sowie das Septembertief in den Fokus.

Sollte die Unterstützung dagegen halten, liegt der erste Widerstand bei 550 US-Dollar, wo 50-EMA und Trendlinie zusammenlaufen.

Ein Anstieg über 575 US-Dollar würde ein neues höheres Hoch erzeugen und den Weg zurück zum Rekordhoch bei 659 US-Dollar öffnen.

Palantir Ergebnisvorschau

Palantir veröffentlicht seine Zahlen für das dritte Quartal am Montag, den 2. November, nach Börsenschluss.

Obwohl die Aktie zuletzt etwas zurückgekommen ist, liegt sie auf Sicht von drei Monaten noch immer rund 60 % im Plus.

Anleger werden besonders darauf achten, ob das starke operative Momentum anhält, vor allem im kommerziellen Geschäft.

Die Konsenserwartungen liegen bei einem bereinigten Gewinn je Aktie von 0,46 US-Dollar, was einem Anstieg von 84 % gegenüber dem Vorjahr entspricht.

Der Umsatz soll auf 2,16 Milliarden US-Dollar steigen. Dies entspräche einem Wachstum von 83 %.

Im zweiten Quartal war der Umsatz um 93 % auf 1,94 Milliarden US-Dollar gestiegen.

Der Umsatz in den USA hatte sich sogar mehr als verdoppelt und belief sich auf 1,57 Milliarden US-Dollar, was über 81 % des Gesamtumsatzes entsprach.

Dank der starken Nachfrage nach der KI-Plattform des Unternehmens besteht die Möglichkeit, dass Palantir die Umsatzprognosen erneut übertreffen könnte.

Neben der Neukundengewinnung wird insbesondere die steigende Nutzung durch bestehende Kunden als Wachstumstreiber gesehen.

Der Umsatz mit den 20 größten Kunden stieg in den vergangenen zwölf Monaten um 67 % auf 124 Millionen US-Dollar.

Ein weiterer bedeutender Wachstumstreiber bleibt das US-Regierungsgeschäft.

Die Umsätze mit US-Behörden stiegen im zweiten Quartal um 90 % auf 809 Millionen US-Dollar.

Die Kombination aus wachsendem kommerziellem Geschäft, starker Regierungsnachfrage und einer steigenden Kundenzahl könnte weitere Verbesserungen bei Umsatz und Gewinn ermöglichen.

So lässt sich die Palantir-Aktie (PLTR) handeln

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Palantir erholte sich vom Tief bei 106 US-Dollar im Jahr 2026 und stieg Anfang Oktober auf ein Rekordhoch von 212 US-Dollar.

Anschließend setzte eine Korrektur ein.

Aktuell testet die Aktie den Bereich des 50-EMA bei rund 185 US-Dollar.

Sollten die Verkäufer diese Unterstützung durchbrechen, rücken zunächst 165 US-Dollar (Septembertief) und anschließend der 200-EMA bei 160 US-Dollar in den Fokus.

Darunter könnte sich das Abwärtspotenzial bis in den Bereich von 145 US-Dollar ausweiten.

Hält die Unterstützung, richtet sich der Blick wieder auf die Marke von 200 US-Dollar, die gleichzeitig dem Hoch der vergangenen Woche sowie dem Hoch vom 22. Oktober entspricht.

Ein Ausbruch darüber würde den Weg in Richtung 213 US-Dollar und potenziell neuer Rekordstände öffnen.

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